Montessori-Fußball-WM: ein voller Erfolg
Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 organisierten die Schülerinnen und Schüler der Montessori-Schule Niederseeon das erste Fußballball-Weltmeisterturnier.

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Insgesamt traten acht gemischte Teams („Länder“) gegeneinander an. Trainiert wurden die Spielerinnen und Spieler der Grundstufe von Schülern aus der Projektstufe. Im Vordergrund des unter der Leitung von Lehrer Bernhard Rautz organisierten Turniers stand Teamplaying, Fairness und das Vernetzen unterschiedlicher Klassenstufen.

Nach spannenden Vorrundenspielen folgte schließlich ein nervenaufreibendes Finale, in dem sich Argentinien und Frankreich gegenüber standen. Spätestens beim Elfmeterschießen wurde jeder Nicht-Fußballfan mitgerissen. Die Sieger des Turniers, Schüler aus dem Team Argentinien, erhielten Tickets für das Fußballspiel FC Augsburg gegen Atletico Bilbao. Für alle anderen Teilnehmer gab es ebenso tolle Preise von unseren Sponsoren Bavarian Caps, FC Ingolstadt, Servus-Natürlich Saft usw.

Die Montessori-Schule Niederseeon bedankt sich bei allen Sponsoren, dass sie dieses tolle Event ermöglicht haben. Übrigens, im Winter wird wieder das berühmte Hallenturnier der Schule stattfinden!

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Wenn Mozart und die Schlümpfe wie Ägypter gehen
Schüler feiern die Musik mit einem bunten Potpourri beim Frühjahrskonzert der Montessorischule Niederseeon

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Niederseeon – Wenn Mozart-Kompositionen, Rock-Klassiker wie „Smoke On The Water“, Hits der Filmmusik und „Alle meine Entchen“ jäh aneinander gereiht ertönen, dann ist in Niederseeon Frühlingskonzert. Die Schüler der ersten bis zehnten Klassen der Montessorischule haben vergangenen Donnerstag einen Abend lang die Musik gefeiert, jeder auf seine Weise und doch alle gemeinsam. Das Ergebnis war ein überaus buntes Potpourri an Instrumental- und Chorstücken, bei dem sicher keinem der zahlreich gekommenen Zuhörer langweilig wurde.

Dem Abend unter der musikalischen Gesamtleitung von Maria Rose aus Glonn wurde kein rigides Gesamtkonzept übergestülpt. Vielmehr entstand der lebendige Ablauf aus den unterschiedlichen Wünschen und Angeboten der Schüler selbst. Ein Grundprinzip der Montessorischule schlägt sich auch in ihren Schulkonzerten nieder: Jeder Einzelne darf sich so einbringen, wie er will und kann.

Da konnte es dann eben passieren, dass ein Kind seine allerersten Versuche am Glockenspiel zum Besten gab oder ein anderes die Triangel schlug. Andererseits waren kunstfertige Auftritte an der Harfe zu erleben und eigene musikalische Arrangements am Klavier. Alles erklingt  nebeneinander, miteinander, ohne Wertung oder Reihung; aber mit umso mehr Freude an der Musik, an dem Gesamtkunstwerk, das der Abend zweifelsohne war.

Maria Rose hatte für das Konzert mit den Kindern wochenlang geprobt und für haufenweise Ohrwürmer in den Köpfen der Schüler gesorgt. Besonders die mitreißenden Chorlieder vom „Lied der Schlümpfe“ über den Shanty „What Shall We Do With The Drunken Sailor“ und den Volksmusikklassiker „Gickerl, Gockerl“ bis hin zu modernen Popsongs wie „Applaus, Applaus“ oder „Ich ging wie ein Ägypter“  begleiteten die gesamte Schulgemeinschaft über Wochen und wurden immer wieder auf den Schulfluren gesungen.

So auch nach dem Konzert, als sich die berauschten Zuhörer und über 100 Mitwirkenden wieder auf ihren Heimweg machten. Der Abend wird ihnen wohl noch lange als ein buntes Fest der Musik voller Freude am Musizieren, Aufführen und Zuhören in Erinnerung bleiben. Ganz im Sinne des ebenfalls gesungenen Lieds aus Mozarts Zauberflöte: „Das klinget so herrlich, das klinget so schön!“

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Plakat-Wettbewerb
Zweiter Platz für die Montessori-Schule Niederseeon beim Plakat-Wettbewerb „Bunt statt braun“

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Die Schüler der 7. und 8. Klasse der Montessori-Schule Niederseeon haben ein Plakat zum Slogan „Bunt statt braun“ gestaltet und damit den zweiten Platz im diesjährigen Plakatwettbewerb "Verantwortung übernehmen! Demokratie schützen!" gewonnen. Dazu aufgerufen hatte das Bündnis gegen Rechtsradikalismus "Bunt statt Braun" im Landkreis Ebersberg. Die Botschaft sollte sein „Die Zukunft ist Bunt“, unabhängig von Hautfarbe und Religion. „Die Kids haben das Plakat innerhalb eines Tages fertiggestellt und das Ergebnis ist fabelhaft. Die Begeisterung der Schüler und ihre kreativen Ideen bei der Gestaltung des Plakats machen Mut für unsere Demokratie“, so Lehrer Bernhard Rautz.

Die Prämierung der Plakate fand am 12. November 2017 in der Alten Brennerei in Ebersberg statt. Der erste Preis ist mit 300 Euro dotiert, der zweite mit 200, der dritte mit 100 Euro. Alle Wettbewerbsbeiträge wurden auf der Homepage und auf Facebook veröffentlicht.

Andrea Haunschild

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Wahlprojekt
Wahlprojekt in der Oberstufe der Montessori-Schule schärft das politische Bewusstsein.

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„Neuer Bundeskanzler ist Leander Baack von den Grünen.“ Wahlbeteiligung 91 Prozent, „Die Linke“ mit 39 Prozent stärkste Fraktion, gefolgt von „Bündnis 90/Die Grünen“ mit 33 Prozent. CDU/CSU, SDD und AfD im 10-Prozent-Bereich. Was sich anhört wie eine Utopie, ist Ergebnis des Wahlprojekts an der Montessori-Schule Niederseeon. Sieben Tage gleich zu Beginn des neuen Schuljahres haben die Oberstufenschüler der Klassen 9 und 10 intensiv am Wahlprojekt gearbeitet. Haben sich in Parteiprogramme eingelesen, eine Fernsehdiskussion der Spitzenkandidaten analysiert, sich für eine Partei entschieden, ihre Positionen formuliert, Plakate gestaltet und aufgehängt, Wahlkampf in der fünften bis achten Klasse gemacht, an selbst gestalteten Wahlkampfständen mit Keksen, Lutschern und knackigen Slogans um Stimmen geworben, die Logistik von Wahl und Auszählung vorbereitet.

„Wir haben fünf bekannte Parteien aus den 42 in Bayern vertretenen ausgewählt“, berichtet Oberstufenlehrer Florian Berrenberg. Die Linke, Grüne, SPD, CDU/CSU und AfD sind im Wahlspiel vertreten, drei kontroverse Fragen thematisieren sie: Klima/Umweltschutz, Sicherheit und Flüchtlinge. Höhepunkt dann am 22. September, zwei Tage vor der realen Bundestagswahl, eine Podiumsdiskussion der Spitzenkandidaten aller im Wahlspiel vertretenen Parteien. Danach können die Schüler der fünften bis achten Klassen Fragen stellen. Auch sie haben sich in den Tagen davor ins Thema eingearbeitet.

Auf dieser Grundlage hinterfragen sie jetzt kritisch die Aussagen der Parteivertreter. „Die Schüler waren bei der Vorbereitung unheimlich interessiert und haben sich sehr engagiert. Dies sieht man jetzt an den Fragen, die sie öffentlich zu stellen wagen“, so Mittelstufen-Lehrer Claus Müller. Bis über die Pause hinaus dauert die Diskussion. Dann geht es an die Wahlurnen.

Geplant haben Schulleitung und Lehrer das Projekt bereits im vergangenen Schuljahr. „Die Schüler hatten großes Interesse an den Schlagzeilen der Zeitungen, in deren Mittelpunkt häufig die AfD stand. Hier sind viele Fragen aufgetaucht.“, erzählt Angelika Oedingen, neue Schulleiterin der Montessori-Schule Niederseeon, letztes Schuljahr noch Deutschlehrerin in den Klassen 7 und 8. „Wichtig ist mir, dass die Jugendlichen frühzeitig in das Verfahren der demokratischen Wahlen eingeführt werden. Ich hoffe, dass das Projekt sie politisiert und sie auch im schulischen Umfeld Mitsprache halten, sich in der SMV engagieren und realisieren, was sie im aktiven Mitwirken erreichen können“, betont Oedingen.

Oberstufenlehrerin Anna Weller ist sich sicher, dass die Schüler viel aus dem Projekt mitgenommen haben. „Sie haben Sensibilität für die manipulative Kraft von Worten und Bildern entwickelt und erkannt, wie leicht man hohl um wirkliche Aussagen herumreden kann. Ich glaube, sie haben politisches Bewusstsein gewonnen und können die Erfahrung aus dem Projekt auch in ihrem Umfeld nutzen. Aus ,Wir gestalten Deutschland‘ kann so, "Wir gestalten die Schule‘ werden.“ 

... und hier der Link zu einem Artikel im Münchner Wochenanzeiger

Andrea Haunschild

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Kennenlernwanderung in der Projektstufe

Jedes Jahr, am Anfang des Schuljahres, geht‘s mit der Projektstufe ab in die heimischen Berge.

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Wir haben das Wandern bewusst ausgesucht, gezielt setzen wir die Jugendlichen einer kontrollierten „Extremsituation“ aus, in der sie viel über sich selber erfahren und zusammenwachsen können.

Dieses Jahr ging es mit dem Zug von Holzkirchen aus nach Bayrischzell und von dort in drei Tagen quer durch das Mangfallgebirge nach Oberaudorf und anschließend mit dem Zug wieder zurück nach Holzkirchen. Vorbereitet haben wir die Jugendlichen mit zwei Projekttagen, in denen neben dem richtigen Rucksack packen und Karten lesen auch die Entstehung und Vegetation der Alpen und teambildende Spiele auf dem Programm standen.

Die Schüler/innen in der Projektstufe durchlaufen gerade eine sehr wichtige Phase ihres Lebens und sind meist mitten drin in der Pubertät. Sie wollen sich bewähren, sich selber kennenlernen, ihre Meinung äußern, wollen wahrgenommen werden und sind trotz allem noch „unsere Kinder“.

Bei unseren Kennenlernwanderungen kommen so manche Schüler/innen (auch Lehrer/innen) an ihre Grenzen. Das sind keine Spaziergänge, sondern Wanderungen von Hütte zu Hütte mit schwerem Rucksack und etlichen Höhenmetern. Und wenn man/Frau dann noch zwei Kilogramm Süßigkeiten oder diverse Schminkutensilien dabei hat, wird‘s richtig anstrengend.

Aber irgendwann ist es geschafft, die Hütte erreicht. Jetzt kann man gemeinsam schimpfen, über die blöden Berge und die noch schlimmeren Lehrer, und das Essen ist auch zu wenig und überhaupt. Aber wir haben es geschafft. Und die Aussicht hier oben ist auch nicht so übel. Und spätestens bei der zweiten Runde „Wahrheit oder Pflicht“ sind wieder andere Themen wichtig und die Strapazen vergessen. Wir haben es geschafft!

Und was bleibt? Wir denken, die Schüler lernen ihre Grenzen kennen und eventuell auch, sie zu überschreiten, sich einzuschätzen, Schwächen zuzulassen, und erleben das Gefühl, etwas zu schaffen, auch wenn sie keine Lust dazu hatten. Und hoffentlich entwickeln sie dabei ein bisschen Gespür für die Schönheit unserer Heimat und am Ende überwiegen die positiven Erfahrungen und die schönen Erinnerungen, auch wenn es anstrengend war. 

Bernhard Kleeblatt und Elisabeth Kainz

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Fußballturnier gegen Rassismus
Das erste Hallenfußballturnier stand ganz im Zeichen des Engagements gegen Rassismus und Diskriminierung

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Am Dienstag, 14.12.2017, fand in Grafing das erste Hallenfußballturnier unserer Schule statt, welches ganz im Zeichen des Engagements gegen Rassismus und Diskriminierung stand.

Ein Team aus der Oberstufe (9. und 10. Klasse) arbeitet schon seit längerem daran, sich dem Bündnis „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ anzuschließen. Das Netzwerk aus zurzeit mehr als 2.400 Bildungseinrichtungen in Deutschland wendet sich offen gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz an Schulen. Dabei stellt der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ eine Art Selbstverpflichtung dar. Eine Schule kann dem Netzwerk beitreten, wenn mindestens 70 Prozent der Schüler, Lehrer und sonstigen Mitarbeiter sich dazu verpflichten, gegen Rassismus und jegliche Form der Intoleranz an der Schule vorzugehen und jedes Schuljahr ein Projekt zum Thema durchzuführen.

Das Fußballturnier war also gewissermaßen der Startschuss für das Projekt „Schule ohne Rassismus“ und wurde gleich dazu genutzt, Spendengelder zu generieren, welche demnächst Antirassismus-Organisationen im Landkreis überreicht werden. Dem Schüler-Team, dem betreuenden Lehrer Bernhard Rautz und ein paar fleißigen Helfern gelang es innerhalb nur einer Woche, eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

Insgesamt acht Teams aus Schülerinnen, Schülern und Lehrern spielten in diesem spannenden Turnier gegeneinander, welches in einem nervenaufreibenden Finale mit Elfmeterschießen endete. Am Freitag vor den Weihnachtsferien fand die Siegerehrung statt, bei der jedem Team kleinere Preise überreicht wurden. 

Möglich gemacht haben dieses spannende Event im Zeichen politischen Engagements die Sponsoren (David Alaba, Bastian Schweinsteiger, Getränkemarkt Garnter, Bio-Reich Kirchseeon, Obermayer Sport, Intersport, Jumpers Rosenheim, Friseur Empel, Optiker Hitzl und Spielwaren Attenberger), die vielen Helfer, die Spieler, Bernhard Rautz, unsere Schulleiterin Angelika Oedingen und die Mitarbeiter des Schulbüros. Vielen Dank dafür!

Im Frühling oder Sommer wird es möglicherweise ein weiteres Turnier geben, das mit mehr Vorlaufzeit hoffentlich noch höhere Spendenbeträge erzielen wird.

Raphael Herman

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Tag der offenen Tür
„Besser lernen ohne Noten“ - Das diesjährige Motto der Montessori-Schule Niederseeon am Tag der offenen Tür fand große Resonanz.

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Am vergangenen Samstag öffnete die Montessori-Schule in Niederseeon ihre Türen. Interessierte Eltern konnten nicht nur das großzügige  Außengelände besichtigen, für das die Schule bekannt ist, sondern auch die Gebäude der Grund-, Mittel- und Oberstufe sowie die Räumlichkeiten des angegliederten Kindergartens. Ein Highlight für alle Interessierten war das „offene Klassenzimmer“, wo Lernen nach Maria Montessori sicht- und spürbar wurde. Die Werkstätten waren offen und luden zum Mitmachen ein, der Weihnachtsmarkt lockte mit feiner Kulinarik und diversen Ständen, draußen brannte ein Feuer zum Stockbrotbacken.

Der Tag der offenen Tür ist traditionell auch der Beginn des Aufnahmeprozesses für das neue Schuljahr. In diesem Jahr konnte die Schule sogar 45% mehr Interessenten für einen Schulplatz verzeichnen, als im vergangenen Jahr. Weit mehr als hundert Eltern informierten sich an diesem Tag über die Möglichkeiten, die eine Schullaufbahn an der Montessori-Schule bietet.

Über die Aufnahme einer Schülerin oder eines Schülers entscheidet das gesamte Lehrerteam. Wichtig für die Aufnahme an der Montessori-Schule ist die „Bereitschaft des Kindes, offen für Angebote der Lehrerinnen und Lehrer zu sein, Interessen für die angebotenen Themen zu zeigen und zunehmend selbstständig arbeiten zu wollen.“, heißt es auf der Webseite der Schule. „Ein Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen Eigenverantwortung  für ihr Lernen und Handeln und gleichzeitig Verantwortung für ihre Gruppe und ihre Umgebung  zu vermitteln.  Auf diesem Weg  sollten uns die Eltern folgen und unterstützen,“ meint Schulleiterin Angelika Oedingen

Was macht denn nun eigentlich den Unterschied zu einer Regelschule aus? Die Kinder lernen nachhaltig und ganz im eigenen Tempo – ohne Notendruck, dafür mit Freude und Neugier. Da in allen Stufen durchgängig in altersübergreifenden Gruppen gearbeitet wird, entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein hohes Maß an personalen, wie auch sozial-kommunikativen Kompetenzen. Besonders in diesem Bereich zeichnen sich die Montessori-Schüler besonders aus.

Elke Freier

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Unsere Wasserwoche
Die Grundstufe erkundet den Lauf heimischer Gewässer. Bericht einer Schülerin.

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Wir, die Grundstufe 2 (GS2) aus der Montessori-Schule Niederseeon, hatten vor den Osterferien im März ein Wasserprojekt. Wir gingen raus in das schöne, warme Märzwetter und bauten ein Modell auf. Daran konnten wir sehen, wie der Wasserkreislauf funktioniert. Am Dienstag, den 21.3.2017, machten wir mit unserer Lehrerin Anastassia Unterwasserbilder. Die hingen dann in unserer Schule aus. Das sah sehr lustig aus, weil bei einem Bild ein Klavier im Wasser war. Den Rest der Woche hatten wir ganz normal Schule. Anastassia bot am Montag, den 27.3.2017, ein Lapbook zum Thema Frosch an. Dort bastelten wir so eine Art Buch. Wir schrieben den Aufbau vom Frosch rein. Am selben Tag machte unser Lehrer Ron ein Themenangebot zum Musikstück „Die Moldau“.

Am Dienstag, den 28.3.2017, ging es endlich mit den Wanderungen los. Es fing an bei der Quelle vom Kitzelsee. Das ist ein Toteissee. Wir gingen beim Ausfluss des Kitzelsees, der hieß Spiegelbach, los. Auf dem Rückweg sahen ein paar Kinder eine Wasserratte, die Jungs aus unserer Klasse nahmen Froscheier mit. Ungefähr eine Woche später, den 3.4.2017, war unsere nächste Wanderung. Wir gingen an einem warmen Morgen zum Spiegelweiher, und dort fanden wir Wassertiere und auch Frösche. Am Ende kamen wir in Moosach beim Fischweiher raus. Die Kleinbusse aus der Schule holten uns ab.

Endlich ging es los ins Schullandheim nach Aßling. Das war am Mittwoch, den 5.4.2017. Hier suchten wir die sieben Quellen der Moosach. Wir fanden sogar eine achte, die nannten wir GS2.

Auf den Spuren des Bibers

Dann ging es weiter zum Biberbau im Dorf Moosach. Ein paar aus der Klasse sahen den Biber. Als wir weiter gingen, entdeckten wir einen neu angefangenen Biberbau. Wir stiegen wieder in die Kleinbusse und fuhren ins Brucker Moor. Dort versuchten wir „GS2“ nachzuschreiben. Am nächsten Tag gingen wir zum Zusammenfluss von Moosach und Attel.

Leider war jetzt schon Freitag, der 7.4.17, unser letzter Tag. Es war ein kühler Morgen, wir packten alle unsere Sachen. Dann kamen die Kleinbusse und wir fuhren dorthin, wo die Attel mit der Moosach in den Inn fließt. Das sah richtig cool aus, weil die Attel dunkel ist und der Inn ganz hell. Der Inn fließt in Passau in die Donau und durch zehn andere Länder. Die Donau fließt dann ins Schwarze Meer.

Emma Beutel

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Praktika: Einblick ins Berufsleben

Praktika stehen in der siebten und achten Klasse auf dem Programm.

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Die Siebtklässler haben je eine Woche im Januar und im Mai, bei den Achtklässlern sind es je zwei Wochen. Hier kann jeder Schüler wählen, ob er zwei Wochen im gleichen Betrieb arbeiten will oder zwei verschiedene Tätigkeiten erproben möchte. „Während der Praktika machen die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen“, betont Lehrerin Anne-Kathrin Kabitzke. „Sie testen ihre praktischen Fähigkeiten und kommen mit der Arbeitswelt in Kontakt. Dass sie verschiedene Tätigkeiten ausprobieren, hilft ihnen, eigene Stärken und Interessen zu erkennen und sich schon einmal Gedanken zu machen, was ihnen später als Beruf vielleicht liegen könnte – und was überhaupt nicht. Auch dies kann eine wichtige Erfahrung sein“, so Kabitzke weiter. Johann aus der siebten Klasse z. B. arbeitete in der Eisdiele, Mira Lu aus der achten im Blumenladen und Töpfergeschäft und Christopher aus der achten im Radlgeschäft. Sie alle waren mit Freude bei der Arbeit und gewainnen so wertvolle Einblicke in die Praxis. Auch die Geschäftsleute schildern durchweg positive Eindrücke von den Schülern. Dass sie anpacken, mit Freude dabei sind und wertvolle Hilfe im Arbeitsalltag leisten.

In der Woche nach ihren Praktika stellen die Schüler und Schülerinnen ihre Tätigkeiten in der Klasse mit einer PowerPoint-Präsentation vor. Hierfür recherchieren sie auch, was die Ausbildungsinhalte sind und an welchen Berufsschulen man den Beruf erlernen kann. Sie beschreiben, was sie gemacht und gelernt haben und welche Fähigkeiten dazu nötig sind. So lernen sie, sich selbst einzuschätzen und zu reflektieren, was einen Beruf ausmacht. 

Andrea Haunschild

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Schottischer Abend in Niederseeon

im Rahmen eines Schulprojekts organisiert die Projektstufe der Montessori- Schule Niederseeon (Klassen 7 und 8) Anfang November einen schottischen Abend und gewann dazu die bekannte schottische Folk-Band "North Sea Gas" für ein Konzert.

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Das Trio, das aus Bandgründer Dave Gilfillan (Gitarre, Banjo), Ronnie MacDonald (Gitarre, Bouzouki) und Grant Simpson (Fiddle) besteht, spielte zum einen aktuelle Songs, wie zum Beispiel „fire in the glen“, aber auch Hits aus dreieinhalb Jahrzehnten erfolgreicher Bandgeschichte.

Die Siebt- und Achtklässler hatten den Abend komplett vorbereitet. An den Tagen davor hatten sie sich intensiv mit Schottland beschäftigt, sie dekorierten die Tische, bereiteten das Essen und seinen Verkauf vor, berechneten die Mengen und Preise. Der von ihnen zubereitete traditionelle schottische Eintopf und die Shortbreads waren schnell ausverkauft.

Ein cooler, schottischer „Schul-Gig“, bei dem das Publikum es sichtlich genoss, in entspannter Atmosphäre zusammenzukommen, mitzuklatschen und die Speisen auszuprobieren. Gute Laune im November-Grau - ein Highlight nicht nur für Schottland-Fans. ah

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